Einleitung

Wird sind live mit dabei, immer erschrockener angesichts der terroristischen Massaker an den symbolträchtigen Orten unseres Laizismus, an denen sich Menschen, Waren, Ideen im Zeichen des zeitgenössischen Kosmopolitismus untereinander vermischen.

Wir beobachten fassungslos den skandalösen Migrationsnotstand voller Tragödien, die das nunmehr geteilte und immer weniger attraktive Europa nicht mehr in der Lage ist, mit humanitären Maßnahmen auf Augenhöhe seiner demokratischen Kultur zu bewältigen.

Die Einrichtungen, die wir geschaffen haben, um ein Zusammenleben zu sichern, erscheinen fragil und unangemessen. Fragil ist auch das wirtschaftliche Gleichgewicht der Globalisierung, das von Interessen geleitet wird, die das Maß überschreiten. Zersplittert und verschoben ist der geopolitische Rahmen. Verletzlich das Territorium.

Nur die „Wahrheit” beleidigt, die alle kennen, „wofür wir aber keine Beweise haben”.

In einer Realität, die tiefgründigen Umwälzungen unterliegt, sind wir desorientiert. Und wir fühlen uns verletzlich: ob wir Frauen, Jugendliche ohne Halt oder Erwachsene ohne Arbeit, ob wir arm oder verarmt, alt, behindert, „anders”…. oder allein sind.

Verletzlichkeit ist das Zeichen unserer Zeit.

Sich ein Bewusstsein darüber zu verschaffen ist eine Art, auf der Welt – auf dieser Welt – zu bleiben – ohne dass unsere Gedanken von der Angst regiert werden, sondern zusammen mit anderen Probleme in Angriff zu nehmen, von denen wir glauben, dass sie die unseren sind und die unser aller sind: eine Art der Krise mit Vertrauen in die Zukunft zu begegnen und trotzdem weiterhin Zweifel zu hegen und Fragen zu stellen.

Programm

Übersetzung ARLeF
ARLeF